Das Museum enstand 1986 durch den Zusammenschluss des Museum für Mineralogie, dem Museum für Geologie und Paläontologie und dem Kroatischen Tier- und Heimatkundemuseum und ist heute wissenschaftlich anerkannt. Das Museum besitzt über 250.000 Objekte, die in einzelne Themengruppen unterteilt sind. Die Mineral- und Gesteinssammlung zeigt Beispiele aus der ganzen Welt. Die Abteilung für Geologie und Paläontologie zeigt die Entwicklung der Fauna und Flora auf unserer Erde. Hier ist auch die umfangreichste und wichtige Neandertaler- Sammlung der Welt, mit fundstücken des Krapina-Menschen, zu sehen. In der Abteilung für Zoologie wird einheimische Fauna der gemäßigten Klimazone gezeigt, aber auch exotische Pflanzen aus den Tropen. Erst von kurzem wurde ein Herbarium eröffnet. An das Museum angeschlossen ist eine Bibliothek mit über 30.000 Titeln aus dem Bereich der Naturkunde. Lesen Sie mehr »
Archive for the ‘Sehenswürdigkeiten in Zagreb’ Category
Das Archäologisches Museum wurde 1846 gegründet. Der sehr wertwolle Museumbestand besteht aus annähernd 460.000 Exponaten. Die Prähistorische Abteilung zeigt die kulturelle Entwicklung zahlreicher Völker. Vom paläontologisches Zeitalter bis hin zur jüngeren Eisenzeit. Die Sammlung der Antike besteht hauptsächlich aus Denkmäler aus den griechischen Provinzen und römischen Statuen. Diese antiken Kunstwerke wurden teilweise in Kroatien hergestellt, wurden aber auch zum größten Teil damals eingeführt. Das Mittelalter wird chronologisch vorgestellt. Und die Ägyptische Abteilung ist die einzige dieser Art in Südosteuropa. Lesen Sie mehr »
Ein sehr schönes Video mit den belibtesten Sehenswürdigkeiten der Stadt Zagreb. Zu sehen sind der Ban Jelacic Platz, der Dolac Markt mit dem Fischmarkt, der Zrinski Park, das HNK – Kroatische Volkstheater, der Hauptbahnhof, Lesen Sie mehr »
In unmittelbarer Nähe der Stadt liegt das Bergland von Zagreb, die Medvednica. Die Medvednica ist ein bewaldetes Gebirge; die höchste Erhebung ist die Sljeme (1032 m). Zwischen Stadtrand und Gipfel verkehrt eine Seilbahn. Zu den Sehenswürdigkeiten gehört die Veternica Höhle, in der prähistorische Lebensspuren gefunden wurden und die mittelalterliche Burg Medvedgrad.
Das Regent Esplanade ist eines der legendärsten Bauwerke in Zagreb und hat bei den Bewohnern der Stadt beinahe denselben Stellenwert wie der Dom oder das Nationaltheater. 1925 wurde Zagreb durch das Hotel zu einer wichtigen Station des Orient-Express. Berühmte Persönlichkeiten wie Charles Lindbergh, Josephine Baker oder Elizabeth Taylor waren hier schon zu Gast. Nach einer längeren Renovierung wurde es 2004 wieder eröffnet.
Das Archäologische Museum (Arheološki Muzej): Es zeigt hauptsächlich Gegenstände aus Kroatien. Es liegt am Ende des Grünen Hufeisens. Besonders wertvoll sind die ägyptischen und numismatischen Stücke. Im Museum befindet sich eine ägyptische Mumie und der weltweit längste erhaltene Text in etruskischer Sprache. Des Weiteren ist noch eine Sammlung griechischer Vasen erwähnenswert.
Es wurde im Jahr 1840 gegründet und von staatlichen Stellen gemeinsam mit anderen kroatischen Nationaltheatern gefördert. Im Jahr 1870 wurde eine nationale Operngesellschaft gegründet. In den Städten Split, Rijeka, Osijek und Varaždin wurden ebenfalls kroatische Nationaltheater erbaut.
Das Theater zog im Jahr 1895 in das bis in die Gegenwart genutzte Gebäude. Auch der Österreichisch-Ungarische Kaiser Franz Joseph I. (Österreich-Ungarn) nahm an der Einweihung des neuen Prachtgebäudes teil.
Das Gebäude wurde von den Wiener Architekten Ferdinand Fellner und Herman Helmer entworfen, die mehrere Theater in Wien gestaltet haben.
Einige der bedeutendsten kroatischen Künstler arbeiteten in diesem Theater: Ivan Zajc war der erste Theaterintendant. Jakov Gotovac leitete die Oper von 1923 bis 1958. Der bedeutende kroatische Regisseur Branko Gavella begann ebenso wie die erste kroatische Primaballerina Mia Čorak Slavenska und die international bekannte Mezzosopranistin Dunja Vejzovic dort ihre Karrieren.
Im Theater traten die folgenden international bekannten Künstler auf: Franz Liszt, Sarah Bernhardt, Franz Lehár, Richard Strauss, Gérard Philipe, Vivien Leigh, Laurence Olivier, Jean Louis Berrault, Peter Brook, Mario del Monaco und viele andere
Der Botanische Garten (Botanički vrt): Er liegt in der Verbindung zwischen den beiden Schenkeln des Grünen Zagreber Hufeisens und ist von November bis April geschlossen. Der Park ist etwa 50.000 m² groß. Rund 10.000 Pflanzenarten gedeihen hier, darunter etwa 1.800 exotische Gewächse aus der ganzen Welt, hauptsächlich jedoch aus Asien. Auf schön angelegten Pfaden kann man zwischen Nadelhölzern, künstlichen Gewässern, Pavillons und Gewächshäusern der Universität flanieren und die vielgestaltete Schönheit der Bäume, Sträucher, Blumen sowie der in speziellen Teichen gezogenen Wasserpflanzen genießen. Im Jahre 2000 ist der Park generalsaniert worden, da einige der Gehölze mit Ungeziefer befallen waren.
Der Ban-Jelačić-Platz (Trg Bana Jelačića): Dieser zentrale Platz zwischen Ober- und Unterstadt wurde nach Joseph Jelačić von Bužim benannt, (Josip Jelačić Bužimski). Er war ein Feldherr und Ban von Kroatien, außerdem k.&.k. Feldzeugmeister und Kommandeur des Maria Theresien-Ordens und gilt als kroatischer Nationalheld.
Dieser zentrale Platz wurde von Ende des Zweiten Weltkrieges bis 1991, also vor der Unabhängigkeit Kroatiens „Platz der Republik“ genannt. Wegen der zentralen Lage dient der Platz häufig als Ausgangspunkt für Besichtigungen und Ausflüge. Der Ban-Jelačić-Platz ist eine große Fußgängerzone, in der nur Straßenbahn, Bus und Taxi eine Fahrerlaubnis haben. Hier befindet sich auch das Geschäfts- und Bankenzentrum, die Talstation der Drahtseilbahn in die Oberstadt hinauf, und man gelangt vom Blumenmarkt über Treppenstufen zum größten Gemüsemarkt von Zagreb.
Die Kirche des heiligen Franz (Crkva Svetog Franje): Die Kirche besticht durch viele schöne Buntglasfenster. Im Kloster nebenan, im 13. Jh. gegründet, findet man die Kapelle Sveti Franjo.
Die Marienkirche (Crkva Svete Marije): Die Kirche ist mit barocken Altären ausgestattet. Ansonsten vermischen sich barocke und gotische Stilelemente. Sie befindet sich an der Westseite des Dolac-Markts.
Die Kathedrale von Zagreb (Mariahimmelfahrt, ehemals Stefansdom; Katedrala Svetog Stjepana): Das Wahrzeichen der Stadt ist die Kathedrale. Auf ihrem Vorplatz, der heute den Namen des Kaptols trägt, befindet sich der Madonnenbrunnen mit vier goldenen Engeln und einer Säule, auf der eine goldene Marienstatue thront.
Der Erzbischofspalast (Nadbiskupska palača): Der Bischofspalast zieht sich dreiseitig um die Kathedrale Sveti Stjepana. Das Bauwerk wurde an der Stelle der davor erbauten Kathedrale aus dem 12. Jahrhundert erbaut, die beim Einfall der Tataren in die Stadt zerstört wurde.
Es wurde der Jungfrau Maria und den beiden Königen Stephan und Ladislaus geweiht.
Im 13. Jahrhundert begann Bischof Timotej Geld für die Finanzierung des Neubaus der Kirche zu sammeln. Im 15. Jahrhundert wurden Architekten und Bildhauer aus Prag beauftragt, die Kirche neu zu gestalten. Ende des 15. Jahrhunderts eroberten die Osmanen weitläufige Gebiete Bosniens und Kroatiens, so dass die Kathedrale mit einem Verteidigungswall umgeben wurde. Von diesen Mauern blieben einige Teile erhalten.
Im 17. Jahrhundert wurde südlich der Kathedrale ein Beobachtungsturm errichtet, um auf mögliche osmanische Bedrohungen rechtzeitig reagieren zu können. Im Jahr 1880 wurde die Kathedrale von einem Erdbeben beschädigt. Das Hauptschiff brach ein, und der Kirchturm war irreparabel beschädigt. Die Kathedrale wurde unter der Leitung von Hermann Bollé in ihrem heutigen Aussehen im neugotischen Stil wieder aufgebaut.
Die beiden Kirchtürme, welche die Kathedrale Anfang des 20. Jahrhunderts erhielt, sind 105 m hoch und werden derzeit restauriert.
In der Schatzkammer befindet sich eine unschätzbare Sammlung an Kirchengold und -schätzen. Seit der Gründung des Zagreber Bistums im 11. Jahrhunderts ist diese immer weiter angewachsen.
Das Zagreber Stadtmuseum (Muzej grada Zagreba): Aus dem ehemaligen Nonnenkloster der heiligen Klara, einem ehemaligen Kornspeicher, und einem Turm aus dem 12. Jh., entstand das Stadtmuseum am nördlichen Rand des Stadtteiles Gradec. In diesem Museum werden u. a. Karten, Stadtansichten, Wappen, Uniformen und Gemälde ausgestellt.
Der Banal-Hof (Banski dvori): Einst diente es als Sitz des Vizekönigs (Bans) in Kroatien. Der im 17. Jh. entstandene Ban-Palast dient heutzutage als Residenz des Präsidenten. Das Parlamentsgebäude (Sabor): Das kroatische Parlamentsgebäude wurde 1908 erbaut und liegt gegenüber dem Ban-Palast am Markusplatz (Markov trg), auf dem die Markuskirche steht. In diesem ehemaligen Palast residierten früher eimal die kroatischen Bane.
Das Steinerne Tor (Kamenita vrata): Von der ehemaligen Stadtbefestigung aus dem 13. Jh. ist nur noch das „Steinerne Tor“ übrig geblieben. Einst führten fünf Stadttore in die Königsstadt (Gornji Grad) hinein. Ein Brand zerstörte 1731 einen Großteil der Nachbarhäuser, wobei nur ein Bild der Maria mit Jesuskind am Tor der Legende nach unbeschädigt blieb. Daraufhin wurde das Steinerne Tor zu einer kleinen Kapelle umgebaut, die bis heute als Gebetsstätte für Gläubige dient.
Die St.-Markus-Kirche (Zagreb) (Crkva Svetog Marka): Die im 13. Jh. erbaute Markuskirche war im alten Gradec eine Pfarrkirche und erinnert stark an den Wiener Stephansdom. Sie wurde häufiger umgebaut. Dabei hat die frühere geschichtliche Anbindung zu Österreich hier Einfluss genommen. Das Dach mit den zwei Wappen stammt aus dem Jahr 1880. Es besticht durch ein einzigartiges Dachziegelbild in Form zweier Wappen. Links befindet sich das Wappen Kroatiens, Dalmatiens und Slawoniens, rechts das Stadtwappen. Im Innern des Gebäudes kann man Bildhauerkunst betrachten. Vieles davon entstammt vom bekannten kroatischen Bildhauer Ivan Mestrović.
Der Lotrščak-Turm (kroat. Kula Lotrščak): Der Turm stammt aus dem 13. Jh. und steht in direkter Nähe zur Bergstation der Drahtseilbahn. Täglich um 12 Uhr wird hier ein Kanonenschuss abgefeuert. Unterhalb des Turmes befördert die Zahnradbahn Fahrgäste von der Oberstadt in die Unterstadt und umgekehrt.
